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Frühe Absicherung für Steuergeräte-Software
Mit Virtual ECU Testing unterstützt dSPACE seine Kunden bei einer Steuergeräte-Entwicklung, bei der sowohl die Erprobung als auch der Test auf virtuellen Steuergeräte-Modellen basiert. Der Begriff "Virtual ECU Testing" bezeichnet hierbei alle Simulationsszenarien, in denen virtuelle Steuergeräte genutzt werden.
Heutige Steuergeräte-Software umfasst zahlreiche Software-Komponenten (SWCs), die zum Teil stark miteinander interagieren. In einem großen Verbund von Steuergeräten, wie er in aktuellen Fahrzeugen üblich ist, kann die Zahl dieser SWCs schnell in die Tausende gehen.
Da die Komponenten eines Steuergerätes meistens abteilungs- oder firmenübergreifend entwickelt werden, rückt neben dem Test der einzelnen SWCs die Erprobung und der Test ihres Zusammenspiels immer mehr in den Vordergrund. Je früher im Entwicklungsprozess Fehler und Unstimmigkeiten gefunden werden, desto schneller und kostengünstiger lassen sie sich korrigieren.
Ohne Hardware früher testen
Der frühestmögliche Zeitpunkt für Test und Absicherung von Steuergeräte-Software wurde bisher häufig von der Hardware-Verfügbarkeit der Steuergeräte-Prototypen bestimmt. Die Nachteile hiervon sind, dass die Prototypen meist erst ziemlich spät im Entwicklungsprozess verfügbar und sehr teuer sind. Zudem können die Prototypen nicht beliebig multipliziert und in mehreren Projekten gleichzeitig, zum Beispiel zur hochwertigen Restbussimulation, eingesetzt werden.
Genau hier setzt dSPACE mit Virtual ECU Testing (VET) an. Aus den bereits vorhandenen SWCs wird ein virtuelles Steuergeräte-Modell erstellt, das auf einem Standard-PC in einer Offline-Simulation erprobt und getestet werden kann. Trotzdem können in der Simulation realitätsnahe Effekte wie das Task Scheduling, das Verhalten von Basis-Software oder das Kommunikationsverhalten am virtuellen CAN-Bus untersucht werden.

